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Die Fuhrmann Gruppe in der PresseDie Backnanger Kreiszeitung über Fuhrmann & Benignus Vorstellungskraft und Energie aufgebrachtMit Rolf Fuhrmann und Werner Benignus haben sich zwei agile Bauträger gefunden.(jük) - Visionen hat er, ein Fantast will er aber nicht sein. "Ich bin einfach ein sehr optimistisch eingestellter Mensch", sagt Rolf Fuhrmann über sich. Zudem sucht der 45-jährige die Herausforderung. Ein Schuss Abenteuerlust gehört ebenfalls dazu, sich mit alten Mauerwerken zu befassen. So wie mit dem historischen Gebäude in der Backnanger Dilleniusstraße 3. "Man braucht einfach viel Vorstellungskraft", betont der Diplomingenieur aus Winnenden und fügt schmunzelnd an: "Manchmal auch so viel Vorstellungskraft, um die Handwerker mit begeistern zu können." Was die Mischung von Optimismus, Visionen, persönlicher Einsatz und Fachkenntnis möglich machen, zeigt die Instandsetzung und Modernisierung des Hauses in der Dilleniusstraße. Aus einem für viele Bürger einstigen Schandfleck in Backnang ist ein repräsentatives Gebäude geworden, ein Vorzeigeobjekt für die Stadt. Fuhrmann ist aber keiner, der deshalb abhebt. Nur zu gut kennt er die Risiken und Nebenwirkungen, die solche denkmalgeschützten Gemäuer mit sich bringen. Er habe dabei schon alle Höhen und Tiefen des Geschäftslebens durchlaufen. Das prägt, selbst wenn's schmerzhafte Erfahrungen sind: "Es war auch ein Bau dabei, der mir fast das Genick gebrochen hätte." In der Stadt an der Murr ist das nicht der Fall. "Als einen Glücksfall" bezeichnet der engagierte Fachmann bei diesem Projekt die Zusammenarbeit mit Werner Benignus, dem Geschäftsführer der ASPA-Bauträgergesellschaft mit Sitz in Aspach. Kompetent und zuverlässig hätte jeder seinen Aufgabenbereich erledigt: "Hier haben sich zwei Bauträger gefunden, die sich mit ihrer Stärke optimal ergänzen. Meine Person im Bereich der Instandsetzung, Werner Benignus dagegen kennt den hiesigen Markt aus dem Eff-Eff." Zudem macht Benignus in der Vermarktung und im Finanzierungsbereich niemand etwas vor. Dieses Projekt war für ihn jedoch teilweise Neuland. "Fuhrmann, du bist verrückt" wäre seine erste Aussage nach der Besichtigung des verfallenen Gebäudes gewesen, erzählt Benignus heut und lacht: "Dann habe ich mich einfach von seiner Zuversicht anstecken lassen." Das unternehmerische Risiko hat jedoch ein gutes und sehenswertes Ende gefunden. Und beide vertreten die gleiche Philosophie: es lohnt sich, in der Innenstadt zu leben. Es lohnt sich, in der Innenstadt zu investieren. Interessant für das Duo war folgende Erfahrung: "Viele Interessenten für die Wohnungen kamen zum ersten Mal nach Backnang. Und alle haben durchweg gesagt, dass dies eine tolle Stadt ist." Deshalb kann sich das Gespann weitere Aktivitäten in der City vorstellen. "zumal die Zusammenarbeit mit der Verwaltung und dem Stadtplanungsamt mit Reginald Kunzelmann sehr angenehm ist." Für Benignus steht fest, dass es nicht nur für Auswärtige reizvoll ist, in der City zu investieren, sondern auch für die Backnanger: "Damit wird Kaufkraft gebunden und neue hinzugewonnen." Der 49-Jährige, der bisher meist den klassischen Neubau bevorzugte, möchte, dass der Stadtkern erhalten bleibt und aufgewertet wird. Fuhrmann bestätigt: "Es ist nicht nur bei der Stadtentwicklung ein Umdenken eingetreten, sondern auch bei den Kunden. Denen braucht heute niemand mehr den Begriff Denkmalschutz erklären. Es ist ein Wertewandel eingetreten. Alt und modern können sich heute zu einem harmonischen Bild ergänzen." Für den Bauingenieur ist das der Spannungsbogen zwischen Alt und Neu. Sein Credo: "Wir müssen zurück zu gewachsenen Strukturen." Der zweifache Familienvater kennt sich aus: "Menschen, die alte Häuser wieder mit Leben erfüllen, für die ist die Immobilie nicht nur eine Handelsware. Dieses Klientel steht im Leben, weiß was es will und hat seine eigenen Vorstellungen. Diese Leute wollen keinen 08/15-Bau, keine 08/15-Wohnung." Der Bauingenieur lebt bei solchen Gesprächen richtig auf. Dann weiß er, wofür er Überzeugungsarbeit leistet. Dass der 45-Jährige viel technisches Verständnis im Umgang mit der Bausubstanz hat, ist für ihn selbstverständlich. Von der Pike auf hat er angefangen, zunächst Maurer und Stahlbetonbauer gelernt. Ihm, der außerdem ein unwahrscheinliches Gespür für Material besitzt, macht so schnell kein Handwerker etwas vor. Für das Expertenduo Fuhrmann/ Benignus ist das historische Gebäude in der Dilleniusstraße 3 ein erfolgreicher Anfang für die Zukunft, um Backnangs Innenstadt weiter zu beleben. |
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