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Über die Fuhrmann-GruppeUm Denkmäler so herzurichten, dass das Wohnen und das Arbeiten darin ein unvergleichliches Wohngefühl bietet, bedarf es zunächst viel Phantasie und Vertrauen, um sich aus dem Anblick eines meist heruntergekommenen und verwahrlosten Gebäude an die Vision eines optimalen Wohnklimas heranzutasten.
Dipl.-Ing. Rolf Fuhrmann, Spezialist für dieses »Bauen im Bestand«, also für die Renovierung alter Häuser, kann seinen Kunden ein klares Konzept anbieten, das auf soliden Fachkenntnissen, jahrelanger Bau- und Planungstätigkeit sowie auf guten Kontakten zu Behörden und dem Landesdenkmalamt beruht. Die Renovierung eines denkmalgeschützten Hauses muß seiner Ansicht nach nicht teurer sein als ein Neubau, wenn sie von einem Fachmann geplant und durchgeführt wird, der so wenig wie möglich in die vorhandene Bausubstanz eingreift, die Umnutzung des Gebäudes den vorhandenen Gegebenheiten anpaßt und vorgefundene Baustoffe wiederverwendet. Und darüber hinaus kann Fuhrmann damit argumentieren, daß man mit dem Erhalt von Kulturdenkmalen Steuern sparen kann. Bereits 1984 hat sich Rolf Fuhrmann nach der Absolvierung einer Maurerlehre und dem Studium zum Bauingenieur selbständig gemacht und dabei viele praktische Erfahrungen erworben, indem er mit acht gewerblich Beschäftigten traditionelle Umbauten ausführte. 1991 änderte sich jedoch seine unternehmerische Zielsetzung: aus dem gewerblichen Bauunternehmen entwickelte sich ein reines Planungsbüro, in dem heute neben dem Firmeninhaber zwei Architekten und ein Kaufmann beschäftigt sind. Je nach Aufgabenstellung gilt es, gemeinsam mit eingespielten Handwerkern und Bauunternehmen den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeitsrechnung, Wohnkomfort und Vorgaben des Denkmalsschutzes zu schaffen. In jedem Jahr wickelt Fuhrmann im Schnitt ein Bauvorhaben ab, das heißt, er kauft auf eigenes Risiko ein denkmalgeschütztes Haus, führt die erforderlichen Voruntersuchungen durch, wie zum Beispiel die Beurteilung der Standortfaktoren wie Infrastruktur, Naherholung, Arbeitsplatz, Einkaufsnähe u. v. m, prüft die vorhandene Bausubstanz und Rendite-Möglichkeiten und entwickelt aus diesem Zusammenspiel ein Konzept mit neuen Nutzungsmöglichkeiten und attraktiven Wohnangeboten. Da die staatlichen Fördermaßnahmen nur dann für den Käufer steuerlich relevant sind, wenn der Kaufabschluß vor Beginn der Baumaßnahmen stattgefunden hat, muß spätestensfalls bis Mai der Geschäftsabschluß vollzogen sein, damit sich die anschließenden Baumaßnahmen bis zum Ende des Steuerjahrs realisieren lassen. Trotz dieser nerven- und kräftezehrenden Gratwanderung zwischen Baufortschrift und finanzamtlicher Plausibilität liebt Rolf Fuhrmann seine Tätigkeit. Die Sanierung des Hakenhofs in Grunbach - ein Grenzfall zwischen Abriß und Sanierung - ist in seiner Erinnerung daher nicht der Alptraum von desolater Bausubstanz, irreparablen Fäulnisschäden, Schwamm, unmöglichen Raumaufteilungen und schwierigen Baudetails, sondern es war »alles wieder ein bißle spannend", weil bei solch einem Bau »zunächst mal nix stimmte«. So war der Tüftler im Handwerker gefordert, der mit handgefertigten Biberschwänzen das Mansarddach eindeckte, Innen- und Außenfachwerk freilegte und ergänzte, eine Holzbohlenbalkendecke unter Strohmattenputz freilegte und antikes Eichenparkett wieder zum Leben erweckte. Historische, zweitverwendete Baustoffe sind für Fuhrmann bei den Renovierungsarbeiten nicht wegzudenken, da sie dem Charakter der vorhandenen Bausubstanz oft eher gerecht werden als moderne. Ihre Beschaffung ist daher eine logische Weiterentwicklung seines Leistungsspektrums. Quelle:
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