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73663 Berglen-Oppelsbohm, Beethovenstr. 26Das GebäudeZentral im Ort liegt der große ehemalige Gasthof zur Krone. Der langgestreckte Traufbau ist mit insgesamt drei Gewölbekellern vollständig unterkellert. Darüber sind der Massivsockel und in Fachwerkkonstruktion zwei Voll- und drei Dachgeschosse errichtet. Das Dach ist mit liegendem und darüber stehendem Stuhl konstruiert. Der Kernbau stammt aus dem Jahr 1665 (d) und wurde als Sichtfachwerkbau in Tanne ausgeführt. 1806 (d) wurde das Gebäude nach Norden durch einen Anbau erweitert, der Gastzimmer und Bäckerei beinhaltete. Diese Erweiterung ist am Außenbau durch einen leichten Knick in der Bauflucht sowie im Dachstuhl am erhaltenen Giebel des 17. Jahrhunderts abzulesen. Dazu kam an der östlichen Traufrückseite ein L-förmiger Erweiterungsbau. Dieser Gebäudeteil ist auch auf der Urkarte von 1832 bereits verzeichnet. Der nördliche Anbau bekam auf der Nord- und Westseite (Straßenseite) ein für diese Zeit typisches Eichesichtfachwerk, welches konsequenterweise auch auf die Straßenseite des Kernbaus übertragen wurde und somit das alte Tannensichtfachwerk ersetzte. Im 19. Jahrhundert wurde dann in das Obergeschoß des Kernbaus und des östlichen Anbaus ein großer Saal eingebaut und im klassizistischen Stil als Putzbau ausgebildet (Putzquaderung, horizontale Gliederung). Die "Krone" ist ein traditioneller Gasthof im Ortszentrum. Solche Gasthöfe hatten bis in das frühe 20. Jahrhundert eine große Bedeutung als Treffpunkt, Ort der Familienfeste und als Ort, an dem Neuigkeiten von Durchreisenden zu erfahren waren. Die "Krone" ist aufgrund ihrer baulichen Qualität und aufgrund ihrer Bedeutung als Gasthaus in ihrem gesamten historischen Bestand ein Kulturdenkmal aus wissenschaftlichen (Hausforschung, Sozialgeschichte), wie aus heimatgeschichtlichen Gründen. An ihrer Erhaltung besteht aus dokumentarischen und exemplarischen Gründen ein öffentliches Interesse.
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