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Ludwigsburg, Karlsplatz 10-13
Das GebäudeDie ehemaligen "Familiengebäude für verheiratete Unteroffiziere" wurden 1907 (Nr. 13) und 1909 (Nr. 10, 11, 12) vom königlichen Militärbauamt I in Ludwigsburg geplant. Sie wurden anstelle der "Neuen Reiterkaserne" von 1802 errichtet und begrenzen den Karlsplatz an seiner Südseite und an der südwestlichen Ecke. Die dreieinhalbgeschossigen Putzbauten mit Mansarddach, symmetrischem Fassadenaufbau und barockisierenden Gliederungselementen (Erdgeschoss und Lisenen der Obergeschosse mit Fugenschnitt, korrespondierende Zwerchgiebel mit Volutenanläufen auf den Häusern Nr. 11 und 13 u.a.m.) beziehen sich auf die ursprüngliche barocke Bebauung des Platzes (insbesondere Reiterkaserne und Gardeoffiziers-Pavillon), zugleich aber auch auf die 1903 in neubarocken Formen errichtete Garnisonskirche in der Platzmitte. Die Wohnanlage ist Teil der von der Garnisonsverwaltung im späten 19. und beginnenden 20. Jahrhundert errichteten Bauten, die den südöstlichen Stadtteil Ludwigsburgs entscheidend mitprägen. An ihrer Erhaltung besteht aus wissenschaftlichen (insbesondere baugeschichtlichen und stadtbaugeschichtlichen) und heimatgeschichtlichen Gründen öffentliches Interesse. |
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